In der Regel werden alle Tauchplätze mit dem Boot (8,40m RIB) angefahren. Insofern tauchen wir grundsätzlich vom Boot aus.

Es gibt aber auch Möglichkeiten von Land zu tauchen – für unerfahrene Taucher bzw. als Ausweichtauchplätze bei Schlechtwetter.

Die Basics

  • Wassertemperaturen bis 25°C im Sommer, bis mind. 17°C im Winter
  • Sichtweiten durchschnittlich 20 – 40 m, zeitweise bis 60 m!
  • über 60 Tauchplätze in allen Schwierigkeitsgraden, darunter 10 als ausgewiesene Marine-Reservate (Besonderheit auf den Azoren!)
  • durch die Golfanströmung unglaublicher Fischreichtum
  • Bootstauchgänge von Anfang Mai bis Ende Oktober / bester Reisezeitraum: Juni-September

Die Unterwasserwelt

  • wunderschöne Steilwände
  • etliche Untiefen direkt vorgelagert
  • unterschiedliche Grotten und Höhlen (bzw. Höhlensysteme)
  • bizarrste Fels- und Lava-Formationen (Überhänge, Torbögen, Canyons, Säulenbasalt)

Die Highlights

  • Die „Formigas-Inseln“ liegen 20 Meilen von São Lourenço entfernt im offenen Meer und sind, was Formation, Artenvielfalt und Großfischvorkommen angeht, einer der ganz heißen Spots im Nordatlantik.
  • Dollabarat“ liegt 3 Meilen südwestlich der Formigas und gehört zum Gleichnamigen Meeresschutzgebiet. Das Felsenriff beginnt bereits auf 4m und fällt stellenweise vertikal auf über 60m ab: Steilwand-Tauchen vom feinsten!
  • Baixa do Ambrosio“ (von uns auch „Ambrosia“ genannt) ist weltweit einer der besten Plätze um mit dutzenden Mobula-Rochen (kleinere Verwandte des Mantas) zu tauchen. Diese Untiefe liegt nur 3sm vor der Nordwestküste Santa Marias und ist in nur 25min vom Hafen aus erreicht.
    (Diese 3 Hochseetauchplätze werden nur gegen Aufpreis angefahren)
  • Pedrinha“ ein weiteres Meeresschutzgebiet und Highlight, welches nur 10 Bootsminuten vom Hafen entfernt liegt. Eine Ansammlung riesiger Felsbrocken, die von der kleinen Fadennacktschnecke über Barrakudas, verschiedene Muränen- und Makrelenarten, bis hin zu Großfisch (Mobulas, Wahoos) die gesamte Bandbreite marinen Lebens abdeckt und immer eine Überraschung bereithält (Manta, Hammerhai,  Mondfische und sogar Walhaie wurden hier schon gesichtet).
  • „Baixa da Maia“ Ebenfalls ein Meeresschutzgebiet, welches nicht nur die Herzen von UW-Fotografen höher schlagen lässt und für unerfahrene wie erfahrene Taucher gleichermaßen geeignet ist. Ein großer Felsen mit kleinem Tunnel umrandet von mehreren kleinen Felsen bieten Bastardmakrelen, Mönchsfischen und anderen Rifffischen Schutz vor Räubern wie beispielsweise Barrakudas und verschiedenen Makrelen. Große Braune Zackenbarsche, Makaronesenzackenbarsche, Schweinsfische und ab und zu Stachelrochen können ebenso beobachtet werden wie verschiedene Nacktschnecken und Krebse. Imposant ist vor allem die Nordseite des Hauptfelsens: Ein wahrer Teppich von gelben Krustenanemonen überzieht die Felswand. Eine weitere Besonderheit: Es ist der einzige Platz auf den Azoren, an dem es Keulenanemonen gibt!
  • „Secret Cave“ Der Eingang in die Höhle liegt gut versteckt und kann nur bei besten Wetterverhältnissen passiert werden. In der Höhle findet man regelmäßig Stachelrochen, ausgewachsene Gelbflossenmakrelen und große Meeräschen.
    Zwar stellenweise nur 5m tief, aber dennoch nichts für Höhlenanfänger.
  • „Maia-Höhle“ Das Höhlen-Highlight an der Ostküste Santa Marias. Große Stachelrochen sowie kleine und große Bärenkrebse sind hier an der Tagesordnung. Mehrere Ein- und Ausgänge, mit Luft gefüllte Kammern und sogar kleine Stalaktiten zeichnen diese Höhle aus.

Fauna und Flora

  • An der Küste: Große Zackenbarsche, Stachelmakrelen, Barrakudas, Sardinenschwärme, Muränen, Oktopusse, Stachelrochen, Schnecken, Borstenwürmer, Schwarze Korallen, Krustenanemonen, Schwämme
  • In den Höhlen: Einhorngarnelen, Scherengarnelen, Bärenkrebse, Oktopusse, verschiedene Nacktschnecken, Steinschwämme, große Meeräschen, Gelbflossenmakrelen, Muränen, Stachelrochen
  • Im Freiwasser: Große Stachelmakrelen, Schildkröten, Gelbschnabelsturmtaucher, Adlerrochen, pelagische Stachelrochen (Mobulas & Mantas), verschiedene Delfinarten und mit Glück auch verschiedene Haie (Walhai, Hammerhai, Galapagoshai und Blauhai)